2 Tools zur Selbstverteidigung für Sicherheitsbegleiter

In diesem Beitrag stelle ich Ihnen 2 Tools zur Selbstverteidigung für Sicherheitsbegleiter vor, wenn ein bewaffneter Einsatz nicht möglich ist. Aus rechtlichen Gründen ist es häufig unmöglich, die Sicherheitsbegleitung bewaffnet durchzuführen. Dies stellt insbesondere bei spontanen Auftragslagen ein Problem dar. Um sich und seine Schutzperson dennoch vor Angriffen zu schützen, eignen sich alternativ sogenannte „non-lethal-weapons“.

Selbstverteidigung für Sicherheitsbegleiter

Bewachungsunternehmer dürfen mit einem „Firmenwaffenschein“ nicht pauschal jeden neuen Kunden bewaffnet begleiten. Der Waffenschein wird immer für den jeweiligen Auftrag separat erteilt. Bei einem neuen Auftrag muss das Bedürfnis gemäß §8 WaffG (Bedürfnisnachweis) erneut nachgewiesen und begründet werden, warum bei der Durchführung des Auftrages gegenüber den Interessen der Allgemeinheit auf das Führen von Schusswaffen nicht verzichtet werden kann.

Problematik bei spontanen Auftragslagen

Wenn nun ein spontaner Auftrag für eine Sicherheitsbegleitung in Aussicht steht, dauert es in der Regel zu lange, um bis dahin eine waffenrechtliche Genehmigung zu erhalten – auch wenn der Kunde meistens bewaffneten Personenschutz erwartet. In diesem Fall sind Sicherheitsdienstleistern waffenrechtlich die Hände gebunden. Wer das ignoriert und erwischt wird muss mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

[Tool 1] JPX Jet-Protector

Der JPX Jet-Protector wird von der Firma Piexon hergestellt und verschießt jeweils zwei Kartuschen vom Reizstoff Oleoresin Capsicum in 10%iger Konzentration. Ein direkter Treffer ins Gesicht stoppt einen Angreifer zuverlässig und verschafft ausreichend Zeit für eine Evakuierung der Schutzperson.

Fetstellungsbescheid vom BKA

Mit einem Beschluss vom 12. Dezember 2007 kennzeichnete das Bundeskriminalamt den JPX Jet-Protector als sogenanntes „Tierabwehr-Gerät“. Führen Sie diesen Feststellungsbescheid immer mit und zeigen Sie ihn bei Zwischenfällen oder Personenkontrollen den Beamten der Sicherheitsbehörden vor.

Das passende Schulterholster

Es bietet sich an das Gerät verdeckt zu tragen, da es aus einer gewissen Entfernung als vermeintliche „Anscheinswaffe“ gesehen werden könnte. Um bei Polizei und Bürgern nicht unnötig Aufregung zu verursachen eignet sich beispielsweise ein Schulterholster, das bequem unter einer Weste oder Jacke getragen werden kann.

Das Holster wird vertikal links am Körper getragen und ist für Rechtshänder geeignet. Durch die vertikale Tragweise kann der JPX nicht herausfallen. Durch ein Scharnier ist das Herausziehen des Gerätes vereinfacht, da das bewegliche Teil des Holsters etwas kippt und man den JPX seitlich ziehen kann.

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[Tool 2] Selbstverteidigungs-Regenschirm

Wenn es regnet wird man nass, oder? Nicht mit diesem Schirm: Und zugleich führen Sie damit ein hilfreiches Tool zur Selbstverteidigung mit sich. Der Schirm ist aus äußerst stabilem Material, lässt sich unauffällig mitführen und erfüllt zudem eine praktische Funktion bei schlechtem Wetter.

Trotz seines geringen Gewichtes von lediglich 700 Gramm gleicht die Schlagwirkung des Schirmes dennoch der eines Stahlrohres. Desweiteren lässt er sich hervorragend zur Abwehr von Tritten, Schlägen oder auch Messerattacken verwenden – auch in Kombination mit klassischen Selbstverteidigungstechniken.

Den Schirm gibt es auf Amazon für preiswerte 119,90 EUR. 
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